zeit.geschichte
Frieda Weinlich - Foto: Michaela Weinlich (c) Rudolf Leo - Frieda Weinlich auf ihrem britischen Motorrad „Ariel 500“. Weinlich ist Hausfrau und führt das Seehotel Prielauhof am Nordufer des Zeller Sees. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Roland Weinlich, Notar in Zell am See, hat sie vier Kinder. Das Bild entstand Mitte der 1930er Jahre irgendwo in einer Wiese in Thumersbach bei Zell am See im Salzburger Pinzgau. Frieda Weinlich bei einer ihrer zahlreichen sommerlichen Ausfahrten in der Region. Am Rücksitz, sichtlich gut gelaunt, ihre Schwester Mary Edelmann. Das sportliche Gefährt zählte in dieser Zeit zu den außergewöhnlichsten Motorrädern der Marke „Ariel“ und war der ganze Stolz der Familie Weinlich. „Ariel Motors“ war ein britischer Hersteller von Fahrrädern, Motorrädern und Autos mit Sitz in Birmingham. Glaubt man den Überlieferungen war damit eine Höchstgeschwindigkeit von 105 Kilometer pro Stunde möglich. Helm und Motorradanzug waren zu dieser Zeit noch kein wirkliches Thema. Frieda Weinlich, die von ihren Enkel- und Urenkelkinder als sehr starke, selbstbewusste Frau in Erinnerung geblieben ist, sagte immer wieder zu den Kindern: "Mädchen, die Zukunft gehört den Frauen!".